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40-Prozent-Regel der Navy SEALs


Die Navy Seals zählen wie auch die deutsche GSG 9 zu den besten Spezialeinheiten der Welt. Wer zu diesem elitären Kreis gehört, hat sie definitiv verstanden und verinnerlicht. Die Rede ist von der 40-Prozent-Regel.

Was ist die 40-Prozent-Regel?

Will ein Soldat in die begehrte Einheit der Navy SEALs aufgenommen werden, muss er sich dafür qualifizieren und eine der härtesten und anspruchsvollsten Ausbildungen dieses Planeten bestehen. Die Durchfallquote liegt laut Wikipedia zwischen 70 bis 80 %. In der Schule hätte das bedeutet, dass von 20 Schülern insgesamt 16 hängen bleiben und gerade mal die besten 4 Schüler weiterkommen.

Stundenlange Märsche, eiskaltes Wasser, kilometerlanges Schleppen, Tränengas in den Lungen etc. Was auch passiert, der Schmerz ist allgegenwärtig und durchzieht jede Faser des Körpers.

Wer jetzt entspannt und ausgeruht auf den Bildschirm blickt und sagt: „Ja, so ähnlich kenne ich das vom Training, dass ist ja wohl machbar!“, der darf sich jetzt noch folgenden zwei kleinen Highlights auf der Zunge zergehen lassen, welche den täglichen Start ein wenig bereichern.

Schmankerl 1:
Stell Dir mal vor, Du weißt, dass morgen ein harter, anstrengender Tag ansteht und Du kannst irgendwie nicht einschlafen. Du liegst zwar im Bett und hast die Augen geschlossen, doch Du bist immer noch voll da. Tausende gezählte Schäfchen später ändert sich immer noch nichts. Auch die tollen Atemübungen oder Schlafhypnose-Videos auf Youtube bringen nichts. In Deinem Kopf brennt das Licht einfach noch zu hell. Beim Gedanken an die noch verbleibenden Stündchen bis zum Aufstehen ist die Krise vorprogrammiert. Noch ein letzter Blick auf die Uhr, einmal kurz die Augen zugemacht und schon klingelt der Wecker….AAAAHHHHH!

Allein die Erinnerung an solch eine Situation raubt einem Kraft. In der Ausbildung werden die SEALs immer dann brüllend aus dem Schlaf gerissen, wenn sie kurz vorm Wegnicken sind, das bringt nochmal einen extra Stressbonus.

Schmankerl 2:
Mal angenommen, Du hast gestern ein richtig heftiges Workout gemacht und kannst Dich vor Muskelkater kaum bewegen. Jede kleine Bewegung schmerzt und Du fühlst Dich beim Aufstehen wie der erste Mensch…
Genau in diesem Zustand brüllt Dich jetzt noch jemand von der Seite an und erklärt, dass in 10 Minuten einer der anstrengendsten Tage beginnt und die Strapazen von gestern ein Witz dagegen sind.

Einen Eindruck, wie ähnliche Rahmenbedingungen auf Menschen wirken, erhalte ich immer mal wieder auf Autobahnraststätten, wenn ich vereinzelt Pärchen dabei beobachte, wie sie in den Zuständen von „Hunger-Müde-Pippi-Kalt“ miteinander reden und umgehen.

Ja, da kommen Emotionen auf. Die SEALs haben dafür ein inoffizielles Motto: „Der einzige leichte Tag war gestern.“

Die 40-Prozent-Regel tritt genau dann in Kraft, wenn man auf Grund von Schmerz und Erschöpfung am liebsten aufgeben würde. Sie besagt, dass man an dem Punkt, an dem man glaubt nicht mehr weiter machen zu können, erst 40% der Leistungsfähigkeit ausgeschöpft hat und noch 60% in einem stecken! Genau dann geht es erst richtig los.

Wie kannst Du die 40-Prozent-Regel für Dich nutzen?

Wir alle kommen immer mal wieder an Punkte, an denen wir die Entscheidung treffen, ob wir aufgeben oder weitermachen. Ob in einer Beziehung, im Job oder beim Workout. Immer dann, wenn körperliche oder emotionale Schmerzen auf uns wirken, beginnt die Stimme in unserem Kopf sprichwörtlich damit Preise zu vergleichen und zwei Fragen kommen auf:

  • 1. Was habe ich davon, wenn ich weiter mache?
  • 2. Was entgeht mir, wenn ich aufgebe?

Klar, wenn es um das Thema Beziehungen geht und Gefühle im Spiel sind, fällt die Antwort oft nicht leicht.

Beim Sport jedoch habe ich mir am kritischen Punkt immer wieder vor Augen gehalten, dass es nur ums Durchhalten geht. Klar war ich auch schon mal über dem Limit und mein Körper hat blockiert (Kreislaufkollaps), doch lag das meist an unpassender Vorbereitung, was die Ernährung anging. Zu wenig gegessen oder getrunken und schon musste mich ein Traubenzuckerpush wieder zurückholen, als sich der kalte Schweiß auf der Stirn breit machte.

War ich jedoch gut vorbereitet und der innere Schweinehund machte sich breit, regelte ich meine eigene Stimme lauter und übertönte seine Angriffe.

Was Du tun kannst, um die 40%-Regel zu nutzen, wenn es knackig wird:

  • Mach Musik an und dreh ein kraftvolles Lied lauter.
  • Fang selbst an zu singen.
  • Stell Dir vor, wie gut es sich anfühlt, wenn Du das Ziel erreicht hast.
  • Sprich ausschließlich positiv zu Dir und über Dich selbst.
  • Erinnere Dich bewusst an Situationen, die Du schon erfolgreich gemeistert hast.
  • Stell Dir die Frage, was Dein Vorbild an Deiner Stelle machen würde.

Auf meiner Recherche zu diesem Thema, fand ich jetzt auch noch ein Buch, welches mir nach kurzem Anlesen sofort gefiel. In dem Buch Der Weg des SEAL: Werde charakterstark, belastbar und instinktsicher wie ein Elitesoldat (Provisions-Link) beschreibt Mark Divine sehr genau, nach welchen Prinzipien ein SEAL seine mentale Landkarte aufbaut. Er erklärt, warum Angelpunkte wichtig sind und welche Kräfte die eigene Authentizität mit sich bringt.

Eines steht fest: in Dir steckt viel mehr, als Du bisher geglaubt hast!

Viel Erfolg beim Nutzen der 40-Prozent-Regel wünscht Dir
Dein Coach Hoffmann

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